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Verabschiedung Fritz Pfaff

Schulleiter Oberstudiendirektor Fritz Pfaff nach 17 Jahren Schulleitung in den Ruhestand verabschiedet

 

Fritz Pfaff hat in 17 Jahren Schulleitung ein Klima in der BBS II geschaffen, in dem mit Unterstützung eines begeisterungsfähigen und innovationsfreudigen Kollegiums die konsequente Entwicklung der Schule von Meilenstein zu Meilenstein vorangebracht werden konnte. Die Schule wurde beharrlich und konsequent gesellschaftlich ausgerichtet und entsprechend weiterentwickelt. Hier seien beispielhaft genannt:

  • Erweiterung des beruflichen Gymnasiums Wirtschaft und den Zweig Gesundheit und Soziales. Einführung der Bilingualität und des europäischen Wirtschaftsabiturs im Wirtschaftsgymnasium.
  • Implementierung neuer Berufe in die Berufsschule (z.B. Kaufleute für E-Commerce, Kaufleute für Büromanagement.
  • Umsetzung der Reformierung von Ausbildungsberufen.
  • Umsetzung von Reformen im vollzeitschulischen Bereich (z.B. Reform der Höheren Berufsfachschule)
  • Gründung der Fachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe.
  • Beantragung der Fachschule für Sozialwesen (Erzieherinnenausbildung)
  • Schaffung einer digitalen Schule.
    • Digitalisierung im Unterricht
    • Europäischer Computerführerschein (ECDL)
    • Konsequente Digitalisierung der Verwaltung
    • Entwicklung einer Homepage mit der ersten Onlineanmeldung bei Schulen in RLP.

Einführung von eGovernment, als dies noch nicht allgemein diskutiert wurde. 2011 konnte die BBS II den 2. Bundespreis für diese Homepage unter BBSen gewinnen.

  • Unterstützung außerunterrichtlicher Aktivitäten wie Theater-AG, Autorenlesungen, Schulsanitätsdienst,
  • Förderung Integration durch Förderung der Sprachkompetenzen und des gemeinsamen Lernens.

Sanierung der Schule

Die größte Herausforderung war und ist leider immer noch die Sanierung der Schule, die 2005 mit einer Mängeldokumentation und beharrlicher Überzeugungsarbeit gegenüber den Stadtratsfraktionen, der Stadt, ADD und Land angestrebt wurde und 2011 mit dem Abriss der alten Handelsschule begann.

Bereits 2015/16 sollte die Gesamtsanierung in 4 Bauabschnitten fertiggestellt sein. Bis heute, Stand 2019, ist gerade der erste Bauabschnitt abgeschlossen. Die Sanierung der BBS II wird somit zum Berliner Flughafen von Kaiserslautern.

(HWS)

 

Rheinpfalz vom 25.06.2019

Alles passiert ein letztes Mal

Schulleiter Fritz Pfaff wird heute in den Ruhestand verabschiedet
VON JOACHIM SCHWITALLA 

Für Fritz Pfaff, den Leiter der Berufsbildenden Schule II Wirtschaft und Soziales, hat die letzte Schulwoche begonnen. Gut gelaunt und schnellen Schritts steuert er auf die Sommerredaktion der RHEINPFALZ zu.

Der Mann hat gut lachen. Ende Juli endet seine Dienstzeit, heute, Dienstag, wird er nach 17 Jahren als Schulleiter in den Ruhestand verabschiedet. „Hoffentlich wird’s kurz“, denkt er an die bevorstehenden Hitzegrade. Von wegen alles schon gelaufen. Die letzte Beurteilung einer Kollegin hat er am Morgen geschrieben und unterschrieben. Bei einer Feier im Mehrzweckraum der Schule annähernd 100 Absolventen der Höheren Berufsfachschule verabschiedet. Bei einem Glas eisgekühltem Mineralwasser samt einem Zitronenstückchen, atmet er auf. „Immer besser“, geht’s ihm. Mit dem Aufräumen seines Arbeitszimmers im saarländischen Homburg hat er begonnen. Je nach Arbeitspensum hat er auch schon sein Dienstzimmer durchforstet und sich von dem ein oder anderen Gegenstand getrennt. „Das Wetter passt zum Sommer, besser kann es nicht sein.“ Auch wenn er heute als Landesbeamter seine Ruhestandsurkunde in Empfang nehmen kann, wird er am Donnerstag zum Schuljahresende ein letztes Mal eine Gesamtkonferenz leiten, bevor sich das Kollegium und Ehemalige im Schulhof der BBS II zum Schulfest, dem traditionellen „Hoffest“, einfinden und das Schuljahr ausklingen lassen. Seine Jahresbahnkarte hat er zum Ende des Halbjahres gekündigt. Auf die Bahn, mit der Pfaff täglich von Homburg nach Kaiserslautern unterwegs war, lässt er nichts kommen. Spricht von einer guten Entscheidung. Verspätungen seien vertretbar gewesen. „Ich war immer entspannt unterwegs.“ Seine längste Verspätung habe drei Stunden betragen. „Aber wer kann schon etwas für eine gekappte Oberleitung.“ Rechnungswesen und Informatik hat der Pädagoge in Klassen des Wirtschaftsgymnasiums und der Höheren Berufsfachschule unterrichtet. Damit hat es jetzt ein Ende. Sein Stundenplan und Auftragsbuch sind von nun an familiär gefüllt. Seine beiden Töchter werden künftig noch öfter auf die handwerklichen Fähigkeiten ihres Vaters zurückgreifen. „Am Neubau, im Garten und im Keller.“ Eine erste Reise wird Fritz Pfaff nach seiner Pensionierung mit der Familie nach Berlin führen. Die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen interessiert ihn. Und er schaut auf die Uhr. In der Schule warten die Kollegen, um mit ihrem Chef ein letztes Mal Korrekturen im elektronisch erstellten Stundenplan abzustimmen.

Rheinpfalz vom 26.06.2019

Überzeugungskraft und Beharrlichkeit

Fritz Pfaff an der Berufsbildenden Schule II in den Ruhestand verabschiedet

VON JOACHIM SCHWITALLA 

Kurzweilig und unterhaltsam, humorvoll und fast „kurz und schmerzlos“, so wie sich Fritz Pfaff, Leiter der Berufsbildenden Schule II Wirtschaft und Soziales, seine Verabschiedung in den Ruhestand gewünscht hatte, ging diese gestern im Mehrzweckraum der Schule über die Bühne.

Viele Kollegen und Weggefährten, Gäste aus Wirtschaft und Verwaltung füllten die Stuhlreihen, um Pfaff nach 17 Jahren seiner Schulleitertätigkeit Adieu zu sagen. Anke Föhner, Studiendirektorin bei der ADD Neustadt, bescheinigte dem „Grenzgänger zwischen dem Saarland und der Pfalz“, als Schulleiter sehr erfolgreich und multifunktional agiert zu haben. An Beispielen belegte sie, dass sich Pfaff als Pädagoge und PR-Fachmann, als Organisations- und Personalentwickler, Architekt und Gebäudemanager, als IT-Spezialist, Finanzsachverständiger, als Verwalter und „homo politicus“ erwiesen habe. „Dass wir Sie heute in diesem tollen Mehrzweckraum verabschieden dürfen, könnte auf ihre Überzeugungskraft und auf Ihre Beharrlichkeit zurückzuführen sein“, verwies sie auf die viereinhalbjährige Generalsanierung der BBS II, die im April 2012 begonnen habe und für die Schulgemeinschaft ein Kraftakt gewesen sei. „Wie gut, dass Gelassenheit und Besonnenheit auch ihre besonderen Eigenschaften sind“, hob Föhner hervor. Weiter betonte sie, Pfaff habe die vielfältigen und anspruchsvollen Aufgaben eines Schulleiters als Mensch gestaltet. Als Mensch, der um den Wert von Bildung weiß und Schule als lebendigen Ort des Lernens, der Begegnung und des Miteinanders verstehe. Sie übermittelte Dank und Anerkennung der Ministerpräsidentin Malu Dreyer und überreichte Pfaff die Ruhestandsurkunde. Als hochkompetenten, sozial engagierten und demokratischen Menschen und als einen Kämpfer für die gute und richtige Entscheidung hat Beigeordneter Joachim Färber Fritz Pfaff kennengelernt. Färber erinnerte an zahlreiche Projekte und Schulveranstaltungen, mit denen sich Pfaff für die politische und gesellschaftliche Mündigkeit seiner Schüler eingesetzt habe. „Die BBS II ist für die Zukunft gut aufgestellt“, verwies der Beigeordnete auf die Entwicklung von neuen Schulformen und Bildungsschwerpunkten wie beispielsweise die Fachschule Altenpflege und das berufliche Gymnasium für Gesundheit und Soziales. Wie das Leitbild der Schule zeige, sei Pfaff immer daran gelegen gewesen, Problemlagen der Schule mit viel Fachwissen zu begegnen. Erinnerungen wurden wach, als Pfaffs Stellvertreterinnen Petra Holighaus und Mona Richtscheid in einer Talkrunde Weggefährten Pfaffs zu Wort kommen ließen. Übereinstimmend würdigten diese die Ruhe und Besonnenheit, die Pfaff bei seinem Handeln ausgestrahlt habe. Eine seiner ersten Amtshandlungen sei es gewesen, einen PC auf seinen Schreibtisch zu stellen, so Richtscheid. „Leider kommt der DigitalPakt Schule des Bundes für ihn zu spät.“ Die Theater AG glänzte mit einem Sketch „Pfaff to go“, das Hausquartett mit klassischen Musikbeiträgen.