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Neuer Schulleiter

Pfälzische Volkszeitung vom 19.10.2019

von Joachim Schwitalla

Berufsschule mehr in den Blick nehmen

Porträt: Hans-Ulrich Froeßl ist neuer Leiter der Berufsbildenden Schule II – Vorher in Kusel – Für 2500 Schüler verantwortlich

Die Berufsbildende Schule II Wirtschaft und Soziales hat einen neuen Schulleiter. Nachfolger von Fritz Pfaff ist Hans-Ulrich Froeßl. Seit dem 1. August ist der 52-Jährige kommissarisch im neuen Amt und für die Schule mit 2541 Schülern und 150 Lehrern verantwortlich. Man sieht es ihm an,  in seinem neuen Arbeitszimmer fühlt er sich wohl. Ein Aquarell mit ihm und seinem Hund am Meeresstrand, ein Kalender mit Fotos aus den Cevennen im südöstlichen Frankreich an der Wand und ein aus Bananenblättern gefertigtes kleines Fahrrad auf seinem Schreibtisch deuten darauf hin,  dass ihm sein Büro nicht mehr ganz fremd ist.

„Ich wurde vom Kollegium freundlich und offen aufgenommen. Alle waren sie sehr nett und entgegenkommend“, so seine erste Wahrnehmung an seiner neuen Schule. Auch wenn es gleich in die Vollen gegangen sei, der Gliederungsplan musste fertiggestellt werden, kenne er noch nicht alle seine Kollegen. Die Schule unterhalb der Pfalzgalerie hat Hans-Ulrich Froeßl in einem super organisierten Zustand angetroffen. „Bestens strukturiert und organisiert“, macht er seinem Vorgänger ein großes Kompliment.

Erste Antrittsbesuche bei der BBS I Technik, der Stadt und den Kammern hat er bereits hinter sich. Schulsanierung bleibt Sorgenkind. Mit den unterschiedlichsten Schulformen sei die BBS II sehr gut aufgestellt. Die neue Fachschule Wirtschaft mit der Fachrichtung Betriebswirtschaft sei zum neuen Schuljahr gut angelaufen. Für das Schuljahr 2020/21 sei die Fachschule Sozialwesen mit der Fachrichtung Sozialpädagogik vorgesehen. Zusammen mit der Fachschule Altenpflege ergänzten beide Schulformen das breite Angebot der Schule und böten jungen Menschen beste berufliche Chancen. „Bei zurückgehenden Schülerzahlen sind wir mit unserem schulischen Angebot breit aufgestellt.“ Die informationstechnische Ausstattung der Schule sei vorzeigbar. Seit Sommer befinde sich das Netz der Schulverwaltung (edoo.sys) bei der Stadtverwaltung. Im nächsten Jahr werde auch das Unterrichtsnetz in die Hand der Stadt übergehen. Mit einem lachenden und weinenden Auge blickt er auf die Gebäudesituation der BBS II. „Der Neubau ist gelungen, beim Altbau müsste die Sanierung voranschreiten.“ Der Zustand von Fenstern, Lampen und Vorhängen in dem denkmalgeschützten Gebäude lasse zu wünschen übrig. „Vieles ist renovierungsbedürftig.“

Angetreten ist Hans-Ulrich Froeßl mit dem Vorsatz, die Berufsschule mehr in den Blick zu nehmen, ohne die Vollzeitklassen aus den Augen zu verlieren. „Die berufliche Bildung ist unser Kerngeschäft.“ Dies auch Schülern der Vollzeitklassen bewusst zu machen, ist ihm ein Anliegen. „Jeder, der zu uns kommt, hat die Chance, etwas zu erreichen. Der Schüler ohne Hauptschulabschluss wie der Studienabbrecher.“ Wichtig ist ihm dabei, die Stärken der jungen Menschen in den Blick zu nehmen.

Zum Wandern ins PiemontHans-Ulrich Froeßl, verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Söhnen, stammt aus Kusel. An der Technischen Universität Kaiserslautern hat er Bautechnik und Sozialkunde für das Lehramt an berufsbildenden Schulen studiert. Sein Referendariat machte er an der BBS Kusel. Von 1998 bis 2001 unterrichtete er an berufsbildenden Schulen in Saarbrücken und Saarlouis. Wieder an der BBS in Kusel, leitete er die gewerbliche Abteilung und war zuletzt ständiger Vertreter des Schulleiters. Seiner sportlichen Erscheinung sieht man es an: Der Mann läuft und ist gerne mit dem Rad unterwegs. Wenn er von seinen Wanderungen erzählt, gerät er ins Schwärmen, verweist auf den Heilbronner Höhenweg, die Gegend um den Fluss Tarn in den Cevennen und das Tal Valle Maira im Piemont. Als Opa lässt er für seinen Enkel schon mal das Rad stehen.